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Nachrichten

09.03.2016 14:52
Coronaimpfung: Evidenzbasierte Kommunikation ist möglich
13.04.2021

Coronaimpfung: Evidenzbasierte Kommunikation ist möglich

Berichte über sehr seltene schwere Komplikationen im Zusammenhang mit der Verwendung des Vaxzevria-Impfstoffes von AstraZeneca haben zu einer erheblichen Diskussion in der Öffentlichkeit geführt. Vor diesem Hintergrund hat das Winton Centre for Risk and Evidence Communication (Cambridge, UK) Nutzen und Schaden der Impfung analysiert und Empfehlungen zur evidenzbasierten Kommunikation ausgesprochen (1). Dagegen gäbe es „auf dem Kontinent keine solche evidenzbasierte Analyse“ und er habe den Eindruck, dass man dort „die Zahlen aus der Luft gegriffen“ habe, zitiert die Financial Times Prof. Sir Kent Woods. Woods war Chief Executive der Britischen Zulassungsbehörde (NHS) und Mitglied des EMA-Verwaltungsrates.

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DIVI: „Erst Öffnen ab 1. April.“
25.02.2021

DIVI: „Erst Öffnen ab 1. April.“

„Erst Öffnen ab 1. April.“ Mit dieser klaren Ansage warnte Prof. Dr. Gernot Marx, der Präsident der DIVI bei der Vorstellung des DIVI-Prognosetools vor einer derzeit diskutierten Beendigung des Lockdowns ab 7. März. Der Grund: die mit dem neuen Propgnosetool mögliche Simulation der Intensivbettenauslastung für Covid-19 in Abhängigkeit von der aktuellen Infektionsdynamik und dem zu erwartenden Impfeffekt zeigt deutlich, dass die nächsten 3 Wochen entscheidend sein werden, ob Deutschland erneut vor einem exponentiellen Wachstum steht.

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Vorschläge zur Priorisierung elektiver Eingriffe unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im stationären Bereich
10.02.2021

Vorschläge zur Priorisierung elektiver Eingriffe unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im stationären Bereich

Die derzeitige Pandemie hat schon früh eine Diskussion über den Umgang mit der befürchteten Situation nicht (mehr) ausreichender Beatmungsmöglichkeiten auf Intensivstationen ausgelöst. Um hier die Notwendigkeit von Triage-Entscheidungen zu umgehen, muss zunächst versucht werden, durch organisatorische Maßnahmen so viele intensivmedizinische Kapazitäten wie möglich zur Verfügung zu stellen. Durch das Verschieben planbarer, elektiver Operationen und anderer interventioneller Maßnahmen werden intensivmedizinische Kapazitäten frei und es wird außerdem qualifiziertes Personal freigesetzt. Bisher nicht ausreichend geklärt ist, was eigentlich „elektive Eingriffe“ genau sind und nach welchen Kriterien die Priorisierung und die sich daraus ergebende Verschiebung von Operationen erfolgen soll. Das vorliegende Arbeitspapier möchte hierzu eine Diskussionsgrundlage bieten.

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Zero- ist nicht No-, aber fast Low-Covid
10.02.2021

Zero- ist nicht No-, aber fast Low-Covid

Exakt ein Monat liegt zwischen dem am 19.12. letzten Jahres erfolgten Zero-Covid-Aufruf und der 19.1.2021 publizierten No-Covid-Strategie. Beide Ansätzen gemein ist die Ansicht, dass die bisherige Präventionsstrategie, die Pandemie mit dem Ansatz „flatten the curve“ zu bekämpfen, gescheitert ist. Der große Unterschied besteht jedoch daran, dass die Adepten von Zero-Covid wirklich NULL meinen, indem sie nicht nur eine europaweite „solidarische Pause“ von einigen Wochen fordern, sondern einen superharten Shutdown mit einer absoluten Beschränkung direkter Kontakte auf ein Minimum – in der Freizeit, aber auch am Arbeitsplatz. Die No-Covid-Strategie hingegen möchte zwar auch ein schnelles Absenken der Infektionszahlen auf Null erreichen, jedoch harte Lockdowns durch eine Vermeidung der Wiedereintragung in sogenannte „Grüne Zonen“ durch lokale Mobilitäts-Kontrollen, Tests und Quarantänen ersetzen, die durch ein rigoroses Ausbruchsmanagement bei sporadischem Auftreten neuer Fälle ergänzt werden. Wo ist der Unterschied?

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Was wäre, wenn es 1 Mrd. Corona-Impfdosen mehr gäbe?
27.01.2021

Was wäre, wenn es 1 Mrd. Corona-Impfdosen mehr gäbe?

Die fünfte Folge der „LMU Corona Lectures“ (1) kann als Highlight bezeichnet werden. Nach renommierten Virologen, Soziologen, Philosophen und Ethikern kam gestern Abend im Rahmen der öffentlichen und virtuellen Ringvorlesung Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, der Präsident des ifo Instituts, zu Wort. Sein Thema „Die Corona-Pandemie: Ökonomische Folgen und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf“. Er erklärte in seinem ebenso informativen wie spannenden Vortrag, wie sich die wirtschaftliche Bedeutung von Lockdowns tatsächlich darstellt und mit welcher Inzidenz sich die Wirtschaft trotz Corona erholen kann. Ganz besonders beschäftigte er sich indes mit der aktuellen Verfügbarkeit von Covid-19-Impfstoffen und stellte (und beantwortete) die Frage, was denn wäre, wenn in diesem Jahr 1 Milliarde Corona-Impfdosen mehr zur Verfügung stünden?

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06.01.2021

EMA gibt grünes Licht für Modernas Covid-19-Impfstoff

Die EMA hat empfohlen, eine bedingte Genehmigung für das Inverkehrbringen des Covid-19-Impfstoffs Moderna zur Vorbeugung der Coronavirus-Krankheit bei Personen ab 18 Jahren zu erteilen. Dies ist der zweite Covid-19-Impfstoff, den die EMA zur Zulassung empfohlen hat.

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Herdenimmunität ist „ein gefährlicher Trugschluss“
21.10.2020

Herdenimmunität ist „ein gefährlicher Trugschluss“

Mittlerweile haben knapp 5.000 Wissenschaftler und Healthcare Professionals das sogenannte „John-Snow-Memorandum“ zu Covid-19 mitunterzeichnet, das am 10. Oktober 2020 in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht worden, aber ebenso auf dem Onlineportal des gleichnamigen Memorandums zu finden ist. In diesem hochspannenden Statement fordern die Autoren „eine klare Kommunikation über die von Covid-19 ausgehenden Risiken und wirksame Strategien zu deren Bekämpfung“, warnen jedoch vehement vor einer „durch Infektionen erworbenen Populationsimmunität“, die zu einer Bevölkerung mit niedrigem Risiko führen würde. Dies sei, so die Autoren des Memorandums, „ein gefährlicher Trugschluss, der nicht durch wissenschaftliche Beweise belegt ist“. Zwei gewichtige Einwürfe aus Deutschland unterstützen diese internationale Initiative: Das ist zum einen ein Statement der Gesellschaft für Virologie (GfV), zum anderen die Autorengruppe um Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, die anlässlich der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder vom 14.10.2020 ihre inzwischen vier in „Monitor Versorgungsforschung“ publizierten Thesenpapiere um eine „dringliche ad hoc-Stellungnahme“ ergänzt.

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Gesellschaft für Virologie fordert ein wissenschaftlich begründetes Vorgehen gegen Covid-19
20.10.2020

Gesellschaft für Virologie fordert ein wissenschaftlich begründetes Vorgehen gegen Covid-19

In den vergangenen Wochen sahen wir weltweit, insbesondere auch bei unseren europäischen Nachbarn, wie die Anzahl an SARS-CoV-2-Infizierten mit näherungsweise exponentieller Dynamik anstieg und weiterhin ansteigt[1]. Während Deutschland bis vor kurzem eine moderate Inzidenz verzeichnete, ist auch hier mittlerweile der erneute Beginn einer exponentiellen Ausbreitung zu beobachten[2]. In Österreich (133)[3] und in der Schweiz (230)[4] ist die 14-Tage-Inzidenz im Vergleich zu Deutschland (47)[5] bereits deutlich höher.

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Adhoc-Stellungnahme zur Ministerpräsidenten-Konferenz
19.10.2020

Adhoc-Stellungnahme zur Ministerpräsidenten-Konferenz

Als Reaktion auf die Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder vom 14.10.2020 zur aktuellen, sich wieder verschärfenden Covid-19-Pandemie gibt die Autorengruppe um Prof. Dr. Matthias Schrappe eine „dringliche Adhoc-Stellungnahme“ ab. Das Ergebnisprotokoll der Konferenz weise – so die Autorengruppe, die bisher schon vier Thesenpapiere zu Covid-19 in „Monitor Versorgungsforschung“ veröffentlicht hat – „besorgniserregende Fehlentwicklungen“ auf.

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1 Milliarde Dollar für Antibiotika-Forschung
09.07.2020

1 Milliarde Dollar für Antibiotika-Forschung

Am 9. Juli 2020 wurde der AMR Action Fund, eine Initiative des internationalen Pharmaverbands (International Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations, IFPMA) mit zwei gleichzeitig stattfindenden virtuellen Veranstaltungen in Berlin und Washington, D.C. verkündet. Mit diesem rein online durchgeführten „Global Launch Event“ wurde die bislang größte Initiative gegen Antibiotikarestistenzen angekündigt, welche sich der Herausforderung der Antibiotika-Innovation stellt: 23 Pharmaunternehmen aus aller Welt haben sich zusammengeschlossen und über 1 Milliarde Dollar an Spenden aufgebracht. Der Fonds wird voraussichtlich im vierten Quartal 2020 einsatzbereit sein.

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Deutschland beteiligt sich an Hopps CureVac mit 300 Millionen Euro
15.06.2020

Deutschland beteiligt sich an Hopps CureVac mit 300 Millionen Euro

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigte am 15.6.20 in einer Online-Pressekonferenz die Übernahme von 23% an CureVac durch die Bundesrepublik Deutschland an.

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„Die Politik hat nicht den Mut, die verwendeten Zahlen in den richtigen Kontext zu stellen“
20.05.2020

„Die Politik hat nicht den Mut, die verwendeten Zahlen in den richtigen Kontext zu stellen“

„Als konstruktive Beiträge, um die Entscheidungen der kommenden Wochen zu unterstützen“, sehen Prof. Dr. med. Matthias Schrappe und Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske die beiden wissenschaftlichen Thesenpapiere ihrer renommierten, multiprofessionellen Autorengruppe*. In diesen sehr ausführlichen Thesenpapieren werden die vielfältigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Gesellschaft, auf das Gesundheitssystem sowie die Wahrung der Bürgerrechte analysiert und Vorschläge für den richtigen Umgang mit der Pandemie gemacht. Im Titelinterview der in Kürze erscheinenden Ausgabe von „Monitor Versorgungsforschung“, die auf 100 Seiten den aktuellen Status der Versorgungsforschung zu Covid-19 beschreibt, erläutern Schrappe und Glaeske nicht nur ihre Beweggründe, sondern auch die Kernthesen der beiden Papiere, allerdings sparen sie auch nicht mit Kritik.

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MVF forscht am Coronavirus mit
02.04.2020

MVF forscht am Coronavirus mit

Seit Ende März arbeiten die ersten zwei Redaktionsrechner von „Monitor Versorgungsforschung“ und "Pharma Relations" tags und nachts, um internationalen Wissenschaftlern bei der Entschlüsselung des Coronavirus zu helfen. „Monitor Versorgungsforschung“ hat dazu die auf Grafikbearbeitung ausgelegten hohen Rechnerkapazitäten in das weltweite Rechnernetz der seit einer Dekade existierenden Stanford-Universitäts-Initiative „Folding@Home“ eingebracht und ist damit ein kleiner Teil des auf hunderttausende Einzelrechner verteilten Computerprojekts zur Simulation von Proteindynamiken.

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Innovationsfonds  wird mit Digitalisierungsgesetz mitgeregelt
04.04.2019

Innovationsfonds wird mit Digitalisierungsgesetz mitgeregelt

Christian Klose, bisher Ständiger Vertreter der Abteilung 5 „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesministerium für Gesundheit und seit einer Woche Unterabteilungsleiter in der von Dr. Gottfried Ludewig geleiteten Abteilung, gab auf einem Vortragsabends anlässlich der DNVF-Springshool einen Einblick in den Fahrplan des kommenden Digitalisierungsgesetzes.

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Innovationspreis 2019 für erfolgreiche Patientenversorgung
16.11.2018

Innovationspreis 2019 für erfolgreiche Patientenversorgung

Springer Medizin und Springer Pflege vergeben den Innovationspreis für zukunftsweisende Projekte in der deutschen Gesundheitsversorgung. Die Schirmherrshaft übernimmt dabei die Sächsische Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch. Bewerbungsschluss ist am 31. Januar 2019.

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Diabetespatient kann von Digitalisierung profitieren
19.10.2018

Diabetespatient kann von Digitalisierung profitieren

Patienten mit Diabetes werden vom Nutzen digitaler Gesundheitsanwendungen am stärksten profitieren. Diese Einschätzung vertrat VDGH-Geschäftsführer Dr. Martin Walger anlässlich einer parlamentarischen Veranstaltung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie zu den Perspektiven der Diabetesversorgung. Walger verwies auf die häufigen Arzt-Patienten-Kontakte und auf die Therapiesteuerung, die in hohem Maße datengetrieben ist. Digitalisierung mache den Informationsfluss schnell, sicher und handhabbar und erleichtere den Alltag des Patienten erheblich.

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Studie zur Akzeptanz von Cannabis unter Apothekern
27.09.2018

Studie zur Akzeptanz von Cannabis unter Apothekern

Eine aktuelle Umfrage unter deutschen Apotheken zeigt, dass die Anwendung von Medizinischem Cannabis positiv von Apothekern gesehen wird. Um die Haltung der Apotheker zu diesem Thema zu untersuchen, hat DocCheck Research im Auftrag von Wayland 300 Apotheker befragt.

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"Diabetes Ratgeber" startet Social-Media-Kampagne #StarkmitTyp2
11.07.2018

"Diabetes Ratgeber" startet Social-Media-Kampagne #StarkmitTyp2

"Wir wollen Typ-2-Diabetiker durch möglichst viel Wissen stark machen im Umgang mit ihrer Erkrankung", erläutert "Diabetes Ratgeber"-Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle das Ziel der groß angelegten Social-Media-Kampagne #StarkmitTyp2. "Sie sollen eine so umfassende 'health literacy', sprich Gesundheitskompetenz, entwickeln, dass sie mit ihrem Diabetes gut umgehen und leben können. Denn Wissen über die eigene Gesundheit erhöht nachweislich den Behandlungserfolg, reduziert Diabetes-Folgeerkrankungen und sichert langfristig die Lebensqualität.“

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29.05.2018

50 Millionen pro Jahr für Versorgungsforschung

„Zwei Jahre Innovationsfonds – Impulsgeber für eine bessere Versorgung“ so lautet der Titel der Halbzeits-Veranstaltung des G-BA und des bei ihm angesiedelten Innovationsausschusses. Zwar vernahmen die rund 600 Teilnehmer des öfteren sinnhafte Vergleiche zum Namen des Berliner Hotels, in dem die ganztägige Veranstaltung stattfand, doch fand Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch positive Assoziationen zu „Titanic“. So sei der Unfall dieses Schiffes immerhin Auslöser für eine Vollausstattung von Schiffen mit Rettungsbooten gewesen. Rettungsbootgleich für die Versorgungsforschung war Spahns Aussage, dass nach 2019 weiterhin 25 Prozent des jährlichen Innovationsfonds-Budgets (200 Millionen Euro) – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Bundestag - in die Versorgungsforschung fließen sollen: also immerhin 50 Millionen pro Jahr von 2019 bis 2022.

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Diskussion: Effektives Diabetes-Management via App?
15.05.2018

Diskussion: Effektives Diabetes-Management via App?

Der Trend zur Digitalisierung verändert auch die Diabetesberatung. So suchen immer mehr Menschen mit Diabetes nach Lösungen, die ihr Diabetes-Selbstmanagement per Smartphone komfortabler und intelligenter gestalten können. Anlässlich des Diabetes Kongress 2018 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) lud Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH zu einem wissenschaftlichen Symposium sowie einem Pressegespräch unter dem Titel „Die Zukunft des Diabetes-Managements – wie profitieren Patienten und Behandler vom App-Format?“ in die Hauptstadt ein.

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Editorial

 

Roski

Herausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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